Ford Ranger: Die perfekte Verbindung aus Nutzfahrzeug und SUV - Offroad-Blog

Ford Ranger: Die perfekte Verbindung aus Nutzfahrzeug und SUV

Der Ranger gehört zu den beliebtesten Pick-ups in Deutschland. Der Wagen hat ein wuchtiges Erscheinungsbild und ist besonders mit seinem Zusatzpaket offroad-geeignet. Darüber hinaus bietet er alles, was ein moderner Pick-up braucht: Ein fortschrittliches Sicherheitssystem, um die Ladung im hinteren Teil zu schützen, ein eigenes FordPass Connect Modem, für eine sichere Internetverbindung, einen Pre-Collission-Assist und ein effizienter 2,3-Liter-Dieselmotor.

Den Ranger gibt es zurzeit in diesen Varianten:

XL
XLT
Limited
Wildtrank
Raptor

Wie alles begann

Die Reise für den Ford Ranger begann 1982. Der Ford Ranger wurde ursprünglich als Einstiegsmodell konzipiert. Über die Jahre hinweg stieg die Motorstärke von anfangs noch 72 PS (2,0-Liter-Ottomotor) auf heute 213 PS (2,2-Liter-EcoBlue-TDCi) an.

Der Ranger wurde im Jahre 1993 komplett überarbeitet. Die Karosserie wirkte weicher, weniger eckig und damit aerodynamischer. Seit dem Jahr 2006 gibt es bei dem Ford Ranger drei Kabinenvarianten: Einzelkabine-, verlängerte Einzelkabine und Doppelkabine. Außerdem bietet Ford unterschiedliche Ladeflächen an: 2,28 Meter, 1,75 Meter und 1,53 Meter.

Der Ranger wurde 2015 wieder überarbeitet. Er zieht nun eine Anhängelast von bis zu 3.5 Tonnen bei Allradantrieb. Sein Ladevolumen vergrößerte sich auf 1.900 Liter. Sein Exterieur wirkt robuster. Die letzte Überarbeitung war 2019. Diese betraf vor allem den Motor.

Motorisierung

2019 brachte Ford einen neuen Dieselmotor heraus: den EcoBlue oder auch EcoBoost genannt. Dabei handelt es sich um einen Vierzylinder TDCi. Die Ranger-Modelle rangieren jetzt von 130 PS, 170 PS bis zu 213 PS. Zusätzlich kommen sie mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 10-Gang-Automatikgetriebe.

Der EcoBlue ersetzt den bis dahin üblichen 2,2-Liter-TDCi-Motor und den 3,2-Liter-TDCi-Motor. Der 3,2 Liter wird noch einige Zeit für die Modelle Limited und Wildtrak ausgeliefert. Danach steigen auch Limited und Wildtrak auf den EcoBlue um.

Laut Ford ist der EcoBlue-Motor leiser (um 4dB), verbraucht weniger Treibstoff und ist dank des Turboladers um 20 % kräftiger. Zusätzlich erfüllt der EcoBlue-Diesel die Euro 6-Abgasnorm.

Geländetauglichkeit des Ford Ranger

Die Bergabfahrhilfe regelt die Geschwindigkeit. Die Achsverschränkung arbeitet wie erwünscht. Der Allradantrieb, mit einem hinteren Sperrdifferenzialgetriebe, macht das Fahren offroad zu einem Vergnügen. Einzig der große Wendekreis (Räder liegen 3,22 Meter voneinander entfernt) birgt eine mögliche Gefahr.

Der Ranger kann durch kleinere Bäche (Wattiefe bis 80 cm) fahren, ebenso wie auf steilen Hängen (Böschungswinkel hinten bis 27 Grad). Zusätzlich zu der Bergabfahrhilfe gibt es auch noch eine elektronisch geregelte Traktionskontrolle.

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Stärken und Schwächen

Der ältere 3,2-Liter-Turbodiesel ist gegenüber seinem kleinen Bruder robuster. Schäden bis zu 200.000 Kilometer sind selten. Der kleinere EcoBlue-Vierzylinder mit 2,3 Liter ist hingegen anfälliger. Probleme entstehen aufgrund langer Standzeiten oder zu starker Belastung.

Während die früheren Baujahre der Ford-Ranger-Reihe noch mit Rost kämpften, ist das Problem bei neueren Modellen behoben.

Die Innenausstattung und das allgemeine Design des Rangers wirken qualitativ hochwertig und elegant, doch der Außenlack und die Ledersitze in der Fahrerkabine sind empfindlich. Der Unterbodenschutz ist bei einigen Neufahrzeugen oft mangelhaft. Angesichts des Preis-Leistungs-Verhältnisses sind die meisten Ford Besitzer aber zufrieden mit ihrem Ranger.

Das langsame Synch-2-System mit Touchscreen und Sprachsteuerung wurde bei neueren Modellen mit dem besseren Synch-3-System ausgetauscht. Telefonieren, die Klimaanlage einstellen oder die passende Musik finden, ist jetzt problemlos möglich.

Fazit

Der Ranger ist die perfekte Kombination von Geländewagen und Nutzfahrzeug. Pick-ups sind nicht immer einfach zu lenken, doch der Ranger hat dieses Problem gemeistert. Der Wagen fährt sich wie ein SUV. Mit seiner großen Ladefläche, seinem Allradantrieb, seiner modernen technischen Innenausstattung und seinem robusten Design spricht er alle Sinne an.