Utensilien, die mit auf die Offroadstrecke gehören - Offroad-Blog

Utensilien, die mit auf die Offroadstrecke gehören

Auch wenn es bei einem Geländewagen gilt Gewicht zu sparen – einige Utensilien sollten unbedingt mit auf die Tour durch den Offroad Park. Schließlich warten auf der Offroadstrecke nicht nur erlebnisreiche Minuten, sondern auch Hindernisse und Vorkommnisse, für die man gerüstet sein sollte. Es handelt sic hier um Utensilien, die eine Art von Universalversicherung sind für vielerlei Dinge, die auf der Offroadstrecke auf einen warten oder passieren können.

Es handelt sich hierbei um nur kleine Dinge, die problemlos in einer Tasche verstaut werden können. Es sollte sich hier möglichst um eine handliche und wetterfeste Tragetasche handeln oder um einen kleinen Rucksack. Ein solches Behältnis ist gleich griffbereit und kann in jeder Situation mit den Händen gepackt werden, auch in dem Fall, wenn der Fahrer von einem Offroadfahrzeug aus irgendeinem Grund schnell das Fahrzeug verlassen muss.

Inhalt der Notfall-Tragetasche bzw. des Notfall-Rucksacks

Taschenlampe

Auf wenn davon ausgegangen werden kann, dass man noch vor dem Einbruch der Dunkelheit wieder am Start-Ziel-Bereich der Offroadstrecke angekommen ist, sollte immer eine Taschenlampe mit im Fahrzeug geführt werden.

Die Taschenlampe ist dabei auch nicht als Aufforderung zu sehen das Fahrzeug an einer übersichtlichen Stelle zu verlassen und eine kleine Wanderung zu Fuß bei Dämmerung im Offroadpark zu unternehmen.

Vielmehr dient die Taschenlampe dazu mögliche kleine Reparaturen an recht unzugänglichen bzw. dunklen Stellen des Fahrzeugs vorzunehmen, die auf der Offroadstrecke eventuell erforderlich werden, wie das Wechseln von einem Reifen. Oft ist man auf einer Offroadstrecke gezwungen an der Stelle das Fahrzeug zu reparieren, wo man gerade liegen geblieben ist. Das kann auch eine dunkele Stelle inmitten von einem kleinen Wäldchen mitten auf der Offroadstrecke sein. Wenn dann die Schraube oder Mutter herunterfällt auf den Boden, ist man dankbar, dass man eine Taschenlampe mit in Rucksack oder Tasche gepackt hat.

Mobilfunkgerät und Ladekabel

Im Notfall jemanden anrufen können von jeder Stelle aus, wo man sich gerade befindet – das war nicht immer so. In Zeiten von Mobilfunk und den dazu passenden Geräten mit allerlei Funktionen kann man praktisch gesehen sogar sein Büro mit auf die Offroadstrecke nehmen (was allerdings das Offroaderlebnis durchaus mindern könnte). Die meisten Offroadfans sind während der Zeit, wo sie sich auf der Offroadstrecke befinden, nicht erreichbar. Nur im Notfall schalten sie ihr Mobilfunkgerät ein. Was aber tun, wenn vergessen wurde, das Mobilfunkgerät vor der Auffahrt auf die Offroadstrecke aufzuladen? Für diesen Fall sollte eine Powerbank mitgenommen werden, an dieser befindet sich ein Ladekabel, das in den Zigarettenanzünder gesteckt werden kann. Alternativ gibt es heute auch viele SUVs und Geländewagen, die über eine Ladevorrichtung für Mobilfunkgeräte und andere Geräte in der Lehne zwischen Fahrer- und Beifahrersitz verfügen.

Karte und Kompass

In vielen Geländewagen und vor allem den SUVs ist GPS und andere elektronische Systeme eingebaut, die dabei helfen den Weg durch ein recht weitläufiges Offroadgelände zu bahnen. Es gibt aber auch noch zugelassene Geländewagen, die über kein GPS verfügen. In diesem Fall sollte eine Karte und ein Kompass mit auf die Tour den Offroad Park genommen werden. Dies gilt vor allem für bekannte Offroad Parks im Inland und Ausland sowie bei Fahrten durch den Urwald oder durch die Wüste, wobei die Karte in der Wüste eher sinnlos ist, aber ein Kompass sehr wichtig.

Manuelle Navigation macht auch in Geländewagen Spaß, die bereits über GPS verfügen.

Wechsel-Schuhwerk

Für solle Fälle ist es auch sinnvoll Wechsel-Schuhwerk mit an Bord zu haben. Erfahrene Offroader wissen, dass es auf der Strecke, auf der sie vielleicht einmal aussteigen, durch Schlamm und Morast warten müssen. In diesem Fall ist Wechsel-Schuhwerk ratsam, das angelegt wird, bevor man weiterfährt. Der sich dann vielleicht verhärtende Morast oder Schlamm kann beim Bremsen, Gas geben – also der Betätigung der Pedale – recht hinderlich sein und damit zu einer Unfallgefahr werden. Das Wechsel-Schuhwerk sollte aus gleichwertigen Schuhen bestehen, das man bereits trägt. Flip-Flops oder Hausschuhe sind für das Fahren auf der Offroadstrecke unangebracht.

In diesem englischen Video werden euch noch weitere hilfreiche Tools vorgestellt, die bei Offroad Fahrten mit an Board sein sollten.

Handschuhe und Schutzbrille

Wer in die Situation gerät, dass er an seinem Offroadfahrzeug etwas reparieren muss mitten auf der Offroadstrecke, der ist froh, wenn er in die Tragetaschen bzw. den Rucksack eine Schutzbrille und Handschuhe gepackt hat. Es sollte sich hier um gute Leder- bzw. Mechanikerhandschuhe handeln. Diese können während der kleinen Reparaturen am Fahrzeug effektiv helfen Verletzungen zu vermeiden. Nützlich sein kann ein Handschuh auch, wenn sie das Fahrzeug mittels einer Seilwinde aus dem Schlamm oder Morast befreien müssen. Hilfreich können Schutzbrille und Handschuhe auch sein, wenn ein Hindernis aus dem Weg geräumt werden muss.

Set für Erste Hilfe

Neben den üblichen Utensilien von einem Erste-Hilfe-Set sollte dieses auch ein Sonnenschutzmittel und Insektenspray enthalten. Gedacht ist dieses für die Zeit, in der sich der Offroader zwecks Bergung seines Fahrzeugs oder dem Wegräumen von Hindernissen außerhalb des Fahrzeugs aufhält.