Offroadvergnügen in Spanien auf über 200 Hektar bei Masia Pelarda

Große und weitläufige Gelände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Offroad-Freunde sind in Europa inzwischen schwer zu finden. Südosteuropa ist hier bekannt für fantastisches Terrain, doch wer noch mehr das Gefühl von scheinbar endloser Freiheit, gepaart mit wilder Romantik in einem Gelände fernab von Zivilisation sucht, der wird in Spanien fündig. So hat die Provinz Teruel mit der gleichnamigen Hauptstadt im autonomen Aragonien mehr zu bieten als nur den weltbekannten Serrano-Schinken. Ganz in der Nähe der Hauptstadt befindet sich Masia Pelarda, eine urwüchsige Region, an der das moderne Leben vorübergezogen zu sein scheint. Eine bergige Landschaft mit steppenähnlichen Flächen, durchzogen von Bächen und Flüssen bietet hier ein einmaliges Offroad-Ressort.

Eine menschenleere Berglandschaft wie gemacht für Offroad

Masia Pelarda befindet sich nahe der Provinzhauptstadt Teruel. Die Mittelmeerküste ist rund 70 Kilometer entfernt und die Landschaft ist geprägt durch das auslaufende Iberische Gebirge. Die Sommer sind heiß, sodass sich steppen- und wüstenähnliche Landschaften mit einer dennoch vielfältigen Flora zeigen. In den Wintern gibt es hier auf einer Durchschnittshöhe von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel auch viel Schnee. Viele Offroader, die Nordafrika- oder ganz allgemein Wüstentouren planen, bereiten sich deshalb zuerst hier auf die Schwierigkeiten auf dem afrikanischen Kontinent vor. So sind hier auch immer noch Geländewägen und Lkws anzutreffen, die noch von der letzten, unglücksseligen Paris-Dakar-Rallye die Schilder an den Fahrzeugen haben. Doch natürlich sind auch viele Offroad-Enthusiasten anzutreffen, die nur wegen Masia Pelarda hierher kommen. Neben einer großen Finca, die speziell auf die Bedürfnisse der Offroad-Gemeinde zugeschnitten ist, finden sich auch noch zahlreiche andere Unterkünfte in der Region, in der die Zeit stehen geblieben scheint.

Von Anfänger bis zum Offroad-Profi – hier trifft sich alles

Dementsprechend zählt das Offroad-Anwesen von Masia Pelarda zu den Selbstversorgern mit Wind- und Sonnenkraft. Dazu das Wohnen in den teilweise jahrhundertealten Gebäuden vermittelt genau das Flair, welches Offroader so sehnlich suchen. Doch auch Anfänger, die erst auf den Geschmack gekommen sind, finden hier die richtigen Bedingungen. So werden zahlreiche Offroad-Kurse angeboten, die dem eigenen Können angepasst ausgewählt werden können. Dazu gehören dann Übungen wie das richtige Queren von Flüssen und Bachläufen, aber auch das Nutzen derselben als Fahrwege im Fluss- oder Bachbett. Selbstverständlich werden auch Hangfahrten mit Verquerungen oder der richtige Einsatz der Winde erlernt oder vorhandenes Wissen untermauert. Die Geländeanforderungen sind hier in Masia Pelarda dabei so vielfältig, dass nicht nur reine Offroader ihr Vergnügen haben. Auch für Rallye-Fans finden sich hier gute Trails. Dazu nutzen viele Offroad-Clubs aus Spanien und Europa die hervorragenden Verhältnisse hier für Jahrestreffen und andere Events.

Ob Allrad-Lkw oder Cross-Bike, für jeden optimale Bedingungen

So ist man schnell mit Gleichgesinnten im Gespräch und kann ausgiebig fachsimpeln oder bestimmte Routen besprechen. 2,5 Quadratkilometer bieten hier für alle Fahrzeugarten, also Rallye-Pkws ebenso wie Dirtbikes, Quads, SUVs und Allrad-Lkws, ausgezeichnete Bedingungen. Selbstverständlich gehören dazu auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade, die ebenfalls alle hier zu finden sind. Darüber hinaus tobte in der Region der Spanische Bürgerkrieg sehr heftig, dementsprechend sind im Gelände noch sehr viele Schützengräben, die mit in das Offroad-Können einfließen. Es ist also verständlich, dass sich Masia Pelarda in Aragonien zu einem Geheimtipp für Offroader entwickelt hat. Denn neben dem ausgiebigen Offroad-Spaß, der hier zu erleben ist, kommt noch die Nähe zum Mittelmeer. Tagesausflüge dorthin sind also ebenfalls jederzeit möglich. Aber auch andere Städte wie Saragossa sind nicht zu weit entfernt.

Schreibe einen Kommentar